Die Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe ist eine Gruppe Vermögender, die an die Politik appelliert, Reiche durch eine Vermögensabgabe stärker zu belasten.

Unsere Gruppe will ein Zeichen setzen, in der Finanz- und Wirtschaftskrise Vermögende wie sie selbst mehr an den finanziellen Kosten einer Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise zu beteiligen. Die Erlöse sollen gezielt in den ökologischen Umbau der Wirtschaft und im sozialen Bereich investiert werden.

Den vollständigen Text unseres Appell lesen Sie hier.

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News
Aktuelle Zahl der Unterzeichnenden19.05.2016 - 08.16 Uhr
Bis heute haben 64 Vermögende den Appell unterzeichnet.
Auch Konzerne müssen zahlen!19.02.2016 - 09.12 Uhr
Unter diesem Titel richtet wemove.eu einen Appell an die Europäische Kommission, ihren Präsidenten Jean-Claude Juncker und die Mitgliedsstaaten der EU: Multinationale Unternehmen verschieben ihre Gewinne in Staaten, in denen die Steuern am niedrigsten sind. Diese skandalösen Buchhaltungstricks kosten uns Milliarden. Das muss aufhören. Wir fordern als einen ersten Schritt, dass Unternehmen für jedes Land in dem sie tätig sind, veröffentlichen müssen, welche Geschäftstätigkeiten sie ausüben und wie viel Steuern sie zahlen.
Weitere Informationen und Hintergründe finden Sie hier auf wemove.eu, wo Sie auch unterzeichnen können.
Die schärfste Waffe der Demokratie19.01.2016 - 12.02 Uhr
Harald Schumann, einer der bekanntesten kritischen Journalisten Deutschlands, hielt diesen Vortrag, ein "Plädoyer zur Rettung der Demokratie", vor wenigen Wochen beim Jubiläum der NGO LobbyControl. Eine Rede, die es in sich hat. Zum Abschluss betont Schumann nicht nur die immense Bedeutung politischen Engagements als "Einzel-Kämpfer" oder in entsprechenden Gremien/Vereinigungen der Zivilgesellschaft, sondern vor allem die Wichtigkeit derjenigen in unserer Gesellschaft, die sich als überzeugte Demokratie-Verteidiger engagiert parteipolitisch betätigen. Er vertritt die Meinung, dass ohne dieses Engagement die Demokratie nicht mehr zu retten ist. Die Rede hören Sie hier.
Steuergerechtigkeit in der Urania, Berlin am 19.1.10.01.2016 - 15.39 Uhr
Am 19.01.2016 um 19:30 Uhr diskutieren in der Urania das Thema: "Unfair?! Wie gerecht sind die Steuern in Deutschland verteilt?" Dr. med. Dieter Lehmkuhl, Initiator der Initiative Vermögende für eine Vermögensabgabe, Berlin; Markus Meinzer, Senior Analyst sowie Steuer- und Finanzanalyst beim Tax Justice Network; Dr. Michael Meister, CDU-MdB und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen; Rudolf Schmenger, Dipl-Finanzwirt, Steuerberater und ehem. Steuerfahnder, Biebesheim am Rhein unter der Moderation von Ute Holzhey, Ressortleiterin Wirtschaft bei rbb-Inforadio, Berlin.
Wo können Steuerflüchtlinge, korrupte Politiker oder Mafiosi ihr Geld am besten verstecken? In der Schweiz und in Großbritannien klappt das nach dem jüngsten Schattenfinanzindex am besten. Und in Deutschland? Deutschland landet auf Platz 8 in der Welt. Erstaunlich? Für Markus Meinzer nicht. In seinem Buch „Steueroase Deutschland“ prangert er große Schlupflöcher an, Nachlässigkeit bei der Geldwäschebekämpfung und zaudernde Finanzaufsicht. Eine Steueroase sei Deutschland auch für Wohlhabende und Unternehmer, beklagt Dieter Lehmkuhl, Mitglied der Initiative Millionäre für eine Vermögensteuer. Die Folge ist eine wachsende Ungleichheit zwischen Arm und Reich, eine gesellschaftliche Schieflage, die unsere Gesellschaft herausfordert. Diskutieren Sie mit, wie es um die Steuergerechtigkeit in Deutschland bestellt ist! In Zusammenarbeit mit rbb-Inforadio. Weitere Informationen gibt es hier.
Steuermythen13.11.2015 - 16.37 Uhr
Die deutsche Debatte über Steuern und Finanzpolitik ist voll von Fehlannahmen, Irrtümern und falschen Schlussfolgerungen. Ob nun von Vertretern mächtiger Interessenverbände oder von individuellen Besitzstandswahrern: In der deutschen Steuerdiskussion werden oft irreführende Behauptungen aufgestellt und fragwürdige Dogmen bedient. Leider finden sich diese Halb- und Unwahrheiten auch häufig unhinterfragt in den Medien wieder.
Vor diesem Hintergrund hat eine Gruppe von SPD-Bundestagsabgeordneten das Projekt STEUERMYTHEN.DE initiiert. Mit dieser Seite wollen sie einen Beitrag dazu leisten, die deutsche Steuerdebatte zu öffnen und zu versachlichen, indem gängige Steuermythen wissenschaftlich fundiert diskutiert und schließlich widerlegt werden.
Vermögenden-Tagung der Bewegungsstiftung04.11.2015 - 10.14 Uhr
Unter dem Titel "Den Wandel gestalten – Philanthropie und Transformation" richtet die Bewegungsstiftung von Freitag, 20. bis Sonntag, 22. November 2015 in Berlin eine Tagung aus, die Vermögende inspirieren will, über ihren Beitrag zu einer sozialen, ökologischen und gerechten Transformation der Gesellschaft nachzudenken.
Angesichts der Tatsache, dass unser politisches und gesellschaftliches Entwicklungsmodell an seine objektiven (Rohstoffe und Klima) als auch inneren (Wirtschafts- und Lebensweisen) Grenzen stößt und immer mehr zum „Weltuntergangsmodell“ (Ulrich Beck) wird, stellen sich Fragen nach sozialem Wandel und Transformation in einer globalisierten Welt mit gesteigerter Vehemenz.
Die Bewegungsstiftung hat seit ihrer Gründung eine klare Vision, wie sozialer Wandel zu befördern ist. Für uns sind soziale Bewegungen eine treibende Kraft zivilgesellschaftlicher Prozesse hin zu einer sozialen, ökologischen und gerechten Transformation der bestehenden Verhältnisse. Unsere Stifterinnen und Stifter verstehen sich als „progressive Philanthropen“, die an diesen transformativen Prozessen teilnehmen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Milliarden-Geschenke an Familiendynastien26.09.2015 - 18.27 Uhr
Milliarden-Geschenke an Familiendynastien bei der geplanten Erbschaftsteuerreform: Diese wird die Schere zwischen Arm und reich weiter vergrößern, so Axel Trost, finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und stellvertretender Parteivorsitzender der LINKEN. Die Steuerreform wurde am 25.9. im Bundestag und Bundesrat erneut verhandelt. Zur Stellungnahmegeht es hier.
Private Vermögen geschrumpft?28.08.2015 - 10.29 Uhr
Die aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Berlin (DIW)stellt fest: Reale Nettovermögen der privaten Haushalte zwischen 2003 und 2013 geschrumpft. Unter Berücksichtigung der Inflation hätten die privaten Haushalte zwischen 2003 und 2013 fast 15% ihrer Nettovermögen verloren. Grund dafür sei vor allem die schwache Wertentwicklung selbstgenutzter Immobilien, aber auch, dass bevorzugt in risikoarme Anlagen investiert würde, die oftmals nicht einmal die Inflation ausglichen. Wie die Studie selbst einräumt, widersprechen die Ergebnisse des DIW Berlin den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR). Diese wiesen für die Jahre 2003 bis 2013 ein reales Plus in Höhe von 20 Prozent aus. Theoretisch wäre es möglich, dass die Top-Vermögenden – also die Multimillionäre und Milliardäre, die in den EVS- und SOEP-Stichproben, die der DIW Analyse zu Grunde liegen, faktisch untererfasst sind - für diesen Anstieg verantwortlich sind. Auch weitere methodische Unterschiede, wie z.B. die andere Bewertung von Gebäuden, spielten bei den unterschiedlichen Angaben eine Rolle.
Nach einer Auswertung der vom Manager Magazin geschätzten TOP Vermögen in Deutschland durch das DIW zu zwei Zeitpunkten seien die höchsten Vermögen zwischen 2007 bis 2012 nahezu konstant geblieben.Die Unterrepräsentation der Top-Vermögen in Bevölkerungsumfragen und die mangelnde Vergleichbarkeit verschiedener Bewertungsmethoden sind laut der Autoren ein Beleg dafür, dass die Datenstruktur für Vermögensanalysen grundsätzlich verbesserungswürdig sei. Eine gewollte Intransparenz ? Das Erbschaftssteuergesetz bzw. eine Vermögenssteuer/-abgabe, wie von der Initiative gefordert, hätte hier teilweise Abhilfe schaffen können. Die illegal der Steuer entzogenen Vermögen Deutscher in Steueroasen in geschätzter 3-stelliger € Milliardenhöhe würden aber auch damit nicht erfasst.
Die Studie des DIW finden Sie hier.
IWF-Bericht zu Ungleichheit19.06.2015 - 11.32 Uhr
Neue IWF Studie: Erhöhung der Einkommen bei den Wohlhabenden schadet dem Wachstum, verfestigt Armut und lässt die Mittelschicht erodieren.
Die Erhöhung der Einkommen bei Armen und der Mittelschicht hingegen fördere das Wachstum und verbessere deren Lebenssituation. Von der Erhöhung der Einkommen bei den oberen 20% profitieren die meisten Menschen nicht. Der sog. Trickle Down Effect, d.h. vom wachsenden Reichtum der Reichen profitierten alle, wie jahrzehntelang - intressengeleitet - immer behauptet - finde nicht statt. Das stellt jetzt auch der IWF fest. Daraus folgert die Studie, Politik müsse auf die Erhöhung der unteren und mittleren Einkommen fokussieren, auf Bildung, berufliche Qualifizierung, den Schutz von Arbeitnehmern und eine progressivere Steuergestaltung. Das sagen inzwischen zahlreiche Experten und selbst Mainstream Institutionen.
Den IWF-Bericht können Sie hier herunterladen.
Eine Stellungnahme von oxfam dazu lesen Sie hier.
Steuerdumping: Tropfen auf den heißen Stein20.03.2015 - 08.55 Uhr
An diesem Mittwoch stellt die EU-Kommission ihr lang angekündigtes "Paket" gegen Steuerdumping vor. Als Konsequenz aus der LuxLeaks-Affäre schlägt der EU-Kommissar Pierre Moscovici nur kleine Änderungen einer einzigen Richtlinie vor. In einer Mitteilung skizziert die EU- Kommission, was sie in Zukunft vielleicht vorhat. Das kommentiert der wirtschafts- und finanzpolitische Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, Sven Giegold:
"Der Vorschlag der Juncker-Kommission ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein des Steuerdumpings. Dieser Vorschlag ist peinlich. Er zeigt, wie wenig dieser EU-Kommission am Kampf gegen Steuerdumping und Steuervermeidung liegt. Offenbar hofft Jean-Claude Juncker, dass er die Öffentlichkeit mit solchen Peanuts abspeisen kann. Dass der Informationsaustausch zwischen den EU-Mitgliedsländern verbessert werden soll, ist richtig. Aber es ist der kleinstmögliche Schritt auf dem Weg zu Steuergerechtigkeit in der EU.
Die Grünen/EFA-Fraktion wird sich jetzt erst recht für eine umfassende Aufklärung von LuxLeaks und anderer Systeme zur Steuervermeidung einsetzen. Nur Mindeststeuersätze für die Gewinne von Unternehmen und eine gemeinsame, verbindliche EU-weite Bemessungsgrundlage für die Besteuerung von Unternehmen helfen gegen Steuerdumping. Beides fehlt, obwohl Jean-Claude Juncker nach dem LuxLeaks-Skandal Vorschläge dazu versprochen hat. Damit hält die EU-Kommission an ihrem gescheiterten Leitbild des Steuerwettbewerbs in Europa fest.
Nicht einmal zur Steuertransparenz kann sich die EU-Kommission durchringen. Nach wie vor weigert sie sich vorzuschlagen, Gewinne und Steuerzahlungen von Großunternehmen nach Ländern transparent zu machen.
Wozu Banken und Unternehmen des Rohstoffsektors längst verpflichtet sind, soll nun für andere Unternehmen langwierig geprüft werden. Es ist ein Skandal, dass die deutsche Bundesregierung Steuertransparenz für Konzerne ablehnt, obwohl Christdemokraten und Sozialdemokraten das im Koalitionsvertrag festgeschrieben haben."
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