Vermögensabgabe schließt Haushaltslöcher! - 21.10.2009

* Vermögensabgabe schließt Haushaltslöcher
* Initiative vermögender Bürger fordert von schwarz-gelber Koalition
Investitionen in Umweltschutz, Bildung und Soziales

Eine Initiative vermögender Bürger forderte die PolitikerInnen von CDU, CSU
und FDP mit einer Straßenaktion am Ort der Koalitionsverhandlungen auf, eine
Vermögensabgabe einzuführen, um Spielräume im Haushalt zu eröffnen und
Zukunftsinvestitionen zu ermöglichen. Nach Berechnungen der Initiative könnte
die von ihr geforderte Vermögensabgabe rund 100 Milliarden Euro einbringen.

„Statt Pläne für Schatten- und Nachtragshaushalte zu schmieden, sollten die
werdenden Koalitionäre endlich offen über Einnahmequellen diskutieren. Die
Vermögensabgabe ist ein tragfähiger und sozial verträglicher Ausweg aus der
eklatanten Haushaltsmisere. Das lässt sich den BürgerInnen, auch den Reichen,
erklären“, erklärte Peter Vollmer, Mitglied der Initiative vermögender Bürger.
„Höhere Steuern für die Wohlhabenden sind nötig, um die Lasten der Krise
gerechter zu verteilen.“

Mitglieder der Initiative transportierten den Betrag von 100 Milliarden Euro
als Spielgeld mit Lastenfahrrädern zum Ort der Koalitionsverhandlungen, der
Landesvertretung Nordrhein-Westfalens und füllten damit ein großes „Haushalts-
Loch“, das durch 3D-Illusionstechnik wirklichkeitsecht auf dem Boden sichtbar
gemacht worden war.

„Angesichts von Weltwirtschaftskrise und Klimawandel bedarf es Investitionen
in die Bereiche Umweltschutz, Bildung und Soziales. In all diesen Bereichen
ist vorhersehbar, dass Schwarz-Gelb drastisch sparen wird“, kritisiert Dieter
Lehmkuhl von der Initiative vermögender Bürger. „Die Zukunft wird kaputt
gespart, die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Die
Bevölkerungsgruppe, zu der wir auch gehören, die vom Boom der Finanzmärkte und
den Steuererleichterungen der vergangenen Jahre profitiert hat, kann und sollte
finanziell stärker gefordert werden.“

Im Mai diesen Jahres war die „Initiative vermögender Bürger“ mit einem Appell,
die Kosten der Krise gerechter zu verteilen, an die Öffentlichkeit getreten.
Das Konzept der Initiative von derzeit 43 vermögenden Bürgerinnen und Bürgern
sieht vor, von Personen mit einem Vermögen über 500.000 Euro eine
zweckgebundene Vermögensabgabe in Höhe von je 5 Prozent in 2009 und 2010 zu
erheben. Anschließend fordert die Initiative, die bis 1997 erhobene
Vermögensteuer wieder einzuführen. [zurück]

Vermögensabgabe würde 100 Milliarden Euro einbringen - 18.09.2009

* 100 Mrd. durch Vermögensabgabe
* Initiative Vermögender fordert gerechte Verteilung der Krisenlasten

Nach neuen Berechnungen der Initiative vermögender Bürger würde
eine zwei Jahre lang erhobene Vermögensabgabe in Höhe von fünf
Prozent etwa 100 Milliarden Euro einbringen. Nach Ansicht der Initiative
sind diese Einnahmen dringend notwendig, um die Kosten der Krise zu
finanzieren und die Unternehmen auf ein ökologischeres Wirtschaften
umzustellen. ... [weiterlesen]

Initiative Vermögender begrüßt Diskussion um Wiedereinführung der Vermögenssteuer - 22.07.2009

* Initiative Vermögender begrüßt Diskussion um Wiedereinführung der
Vermögensteuer
* Zusätzliche Vermögensabgabe bleibt notwendig

Die Initiative „Vermögende für eine Vermögensabgabe“ begrüßt die
Veröffentlichung einer Studie des DIW und die dadurch angeregte Diskussion
über die Besteuerung von Vermögen. ... [weiterlesen]

57 Prozent der Bürgerinnen und Bürger für eine Vermögensabgabe - 01.07.2009

* Steuerstreit: 57 Prozent der Bürgerinnen und Bürger für eine Vermögensabgabe
* Dreiviertel-Mehrheit für ein sozial-ökologisches Konjunkturpaket
* Initiative Vermögender fordert rasche Einführung der Abgabe
Bei einer repräsentativen Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut emnid, die von der „Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe“ in Auftrag gegeben wurde, befürworteten 57 Prozent der Befragten eine zeitlich begrenzte, fünfprozentige Vermögensabgabe. ... [weiterlesen]

Initiative Vermögender fordert Vermögensabgabe - 19.05.2009

Initiative Vermögender fordert Vermögensabgabe
Wer mehr als 500.000 Euro besitzt, soll 2009 und 2010 fünf Prozent abgeben

Vertreter einer Gruppe von 22 Vermögenden forderten am heutigen Dienstag in
Berlin von der Politik die Einführung einer Vermögensabgabe. Die geforderte
Abgabe soll Personen mit einem Gesamtvermögen von über 500.000 Euro betreffen
und in den Jahren 2009 und 2010 jeweils fünf Prozent betragen. Mit den
Einnahmen sollen gezielt ökologische Konjunkturimpulse gesetzt werden, sowie
Personal für Bildungs-, Gesund­heits- und Pflegeeinrichtungen eingestellt und
die Hartz-IV- und BaFöG-Sätze erhöht werden. ... [weiterlesen]

Neueste Pressemeldungen:

16.08.2010 -

Tagesspiegel

Peter von Becker berichtet in seinem Artikel über die aktuelle Spendenbereitschaft amerikanischer Milliardäre, die Auswirkungen auf Deutschland und über unseren Appell für eine Vermögensabgabe. [mehr]

11.08.2010 -

Financial Times Deutschland

"Deutschland ist Steueroase für Reiche"
Interview mit Dieter Lehmkuhl von der Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe über das große Spendenversprechen von US-Milliardären. [mehr]

09.08.2010 -

Junge Welt

»Es ist falsch, auf Philantropie zu bauen«
Reiche für Vermögensabgabe: Durch private Wohltätigkeit werden Spenden zur
Gestaltungsmacht. [mehr]

Neueste Meinungen:

10.08.2010

Dank für Ihre Initiative

Leider bin ich nicht vermögend. Mit meiner bescheidenen... [mehr]

19.07.2010

Verteilungsgerechtigkeit

Eine demokratische Gesellschaft, in der forschende... [mehr]

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Faire Vermögende !

Es gibt doch noch faire Vermögende, die auch eine soziale... [mehr]

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ACP