Das meinen die UnterzeichnerInnen unseres Appells:
Dank für Ihre Initiative - 10.08.2010 eingetragen von Johanna Michel-Brüning
Leider bin ich nicht vermögend. Mit meiner bescheidenen Unterschrift möchte ich den Initiatoren lediglich meinen Dank aussprechen und möglicherweise zur Masse beitragen.
Verteilungsgerechtigkeit - 19.07.2010 eingetragen von Günther Kirchner
Eine demokratische Gesellschaft, in der forschende Bildungseinrichtungen, wie die Volkswirtschaftslehre an Universitäten nicht nach Lösungen zur Korrektur der seit langem sich verschärfenden Verteilungsungerechtigkeit fragen, dürfte ihre Stabilität gefährden.
Faire Vermögende ! - 14.07.2010 eingetragen von Eberhard Stopp
Es gibt doch noch faire Vermögende, die auch eine soziale Verantwortung für andere und die Allgemeinheit wahrnehmen. Ihre Initiative ist daher sehr lobenswert und zeigt, daß es nicht nur raffgierige Führungskräfte/ Vermögende/ Manager gibt. Und Privatisierung ist keine Lösung, aber ein gerechtes, verständliches, faires Steuersystem mit Spitzensteuersätzen um die 50% wäre es.
Ohnmacht - 13.06.2010 eingetragen von Gala
Ihre Forderungen sollten in Deutschland eigentlich schon lange eine Selbstverständlichkeit sein. Dass man für gerechte Aufteilung der Vermögen erst einmal Unterschriften sammeln muss, zeigt wie ausgehöhlt unsere soziale Demokratie doch ist.
Abgabe - 09.06.2010 eingetragen von Uwe Sievers
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich begrüße aus tiefstem Herzen Ihre Aktion und wünsche Ihnen weiterhin sehr viel Erfolg.
Zurzeit bin ich nach 10 jähriger Selbsständigkeit Hartz4 Empfänger, kann also selbst keinen finanziellen Beitrag leisten. Ich bin in Vorbereitungen eine Plattform zu erstellen, um die gute Arbeit der NGO's besser in das Bewußtsein der Bevölkerung zu stellen.
MfG Uwe Sievers
Vermögensabgabe - 09.06.2010 eingetragen von B.Weck
Genau das ist der Weg in die richtige und absolut notwendige Richtung!!!
Hoffnung - 08.06.2010 eingetragen von Freisinn
In einer Zeit, in der das Vermögen vergöttert wird, ist es wie ein Hoffnungsschimmer, wenn sich Menschen besinnen und nach echten Werten suchen.
Vermögensabgabe - 08.06.2010 eingetragen von erika
Hierzu kann ich Ihnen nur die Daumen drücken, denn unsere Regierung hat nicht
die Absicht Ihr Anliegen zu akzeptieren;
leider, denn sonst hätte dies schon vor
längerer Zeit geschehen können.
Viel Glück.
Respekt !! - 08.06.2010 eingetragen von Medusa
In Zeiten der sozialen Ignoranz verbreitet ihr Aufruf Hoffnung, und hilft, die eigene "andere" Vorstellung von gesellschaftlichem Miteinander mit Freude an der Verantwortung für den/die Nachbar/in nicht aufzugeben..Danke und viel Erfolg!
Es ist genug Geld da - 30.05.2010 eingetragen von Anuschka Guttzeit
Prof. Christoph Butterwegge, Sozialwissenschaftler an der Universität Köln sagt „Man kann die Armut nicht bekämpfen, wenn man die Reichen nicht zur Kasse bittet.“(Berl. Zeitg., 25. 05.2010). Hut ab vor den Reichen, die sich dafür einsetzen, selbst zur Kasse gebeten zu werden! Eine soziale und ökologische Gesellschaft ist möglich. Es fehlt bisher allerdings der politische Wille.
Unsoziale Marktwirtschaft - 10.01.2010 eingetragen von Anton Habers
Großkonzerne dominieren den Weltmarkt und die Weltpolitik. Je tiefer in der Hierarchie, werden deren Mitarbeiter werden zu reinen Kostenfaktoren degradiert. Shareholder Value, Gier von Anlegern und Managern => die Gräben zwischen Arm und Reich sind tiefer denn je. Eine neue Ethik ist erforderlich. Die Vermögensabgabe ist hierzu der richtige in Ansatz, über die Grenze 500 T€ wäre zu diskutieren.
Staatsverschuldung - 12.12.2009 eingetragen von Michael Kaiser
Eine prima Initiative! Ich würde gerne die auf meine Familie entfallenden Pro-Kopf-Staatsschulden (22.000,-) sofort zurückzahlen. Dafür wünsche ich, dass ab sofort KEINE Neuverschuldung mehr erlaubt ist. Jeder Subventionstatbestand muss mit einer Priorität versehen werden. Wenn nicht genug Geld da ist, wird, angefangen mit der niedrigsten Priorität, halt nichts mehr ausgezahlt.
Das wäre was!
Vermögensabgabe - 21.11.2009 eingetragen von Eva Stilz
Ich fand auch früher schon die Vermögenssteuer viel zu niedrig. Mit der Abgeltungssteuer sparen wir Vermögenden uns auch wieder fast 25 %, weil die auf die Einkommenssteuer angerechnet wird. Ich würde jetzt am liebsten eine echte Börsenumsatzsteuer und eine Vermögensabgabe leisten, würde die aber zweckgebunden machen. Also, Ihr Reichen aller Länder, vereinigt Euch !
Arbeits-Lohn - 20.10.2009 eingetragen von Robert Otto
Allein durch eigener Hände Arbeit könnte man vielleicht wohlhabend, aber niemals 'reich' werden - dazu bedarf es immer gesellschaftlicher Randbedingungen (der Steuergesetzgebung, Bildungspolitik u.v.a.m.), die Einzelne sowie das Kapital massiv begünstigen - und das geschieht dann zwangsläufig auf Kosten Anderer...
Geben vergrößert Reichtum - 29.09.2009 eingetragen von Michael Horbach
Ich finde die Initiative richtig und wichtig.
Hoffe, dass noch viele Reiche kapieren, dass Geben den Reichtum mehrt und wir Reiche nur in einer gerechteren Welt glücklich und sicher leben können.
Ich bin gegen Gleichmacherei, damit hat mein Engagement nichts zu tun.
Unzumutbar und skandalös - 31.07.2009 eingetragen von Barbara Krebs
Starke Schultern können mehr tragen. Deshalb ist in dieser Krise eine höhere Belastung der Vermögenden notwendig! Die Finanz- und die Wirtschaftskrise führen sowohl zu massiven Kürzungen aller Staatsleistungen als auch zu unzumutbaren Staatsverschuldung, die allein die zukünftigen Generationen zu tragen haben. Das ist unzumutbar und skandalös!
Grundgesetz, Art. 14 - 31.07.2009 eingetragen von Frank Hansen
Unser Grundgesetz sagt, dass Reichtum mit sozialer Verantwortung einhergehen muss und dem Allgemeinwohl zu dienen hat. Ich erlebe die wachsende Ungleichheit in unserem Lande als bedrückend und höchst ungerecht. Daher unterstütze ich den Appell.
Erbe - 31.07.2009 eingetragen von S. B.
Ohne mein Zutun bekomme ich Zinsen für Geld, das ich nicht verdient, sondern geerbt habe. Wenn es ökologischen und sozialen Zwecken dient, gebe ich gerne mehr ab, als das Finanzamt bisher von mit haben will.
Grundgesetz JA oder JEIN? - 06.07.2009 eingetragen von Frieder Fahrbach
Art. 14 des Grundgesetzes (GG) lautet:
... Absatz 2: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
Gibt es da viel nachzudenken?
Solidarität - 21.06.2009 eingetragen von Peter Reich
Die Ideale der französischen Revolution sind wir leider immer noch Utopie. Ein kleiner Schritt könnte die Solidarität der Reichen mit den Armen sein - solange es noch Arme und Reiche gibt.
Immobilien - 29.05.2009 eingetragen von Irmingard Weise
Als Erbin von Immobilien beschäftige ich mich mit energieeffizienter Sanierung der Gebäude und habe auch eine Photovoltaikanlage bauen lassen; so konnten die CO2 Emissionen um mehr als 50 % gesenkt werden, ohne die Mieter mit Zusatzkosten zu belasten. In Zeiten der wirtschaftlichen Krise und der Bedrohung Aller durch den Klimawandel sollte Jeder und gerade die Vermögenden verantwortlich handeln.
Gesundheitswesen - 21.05.2009 eingetragen von Hermann Wiefels
Es ist leider immer noch so, dass die Sozialabgaben, z.B. die Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung, ab einer bestimmten Höhe des Gehalts, der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze, nicht weiter steigen. Auch das gehört endlich abgeschafft!
Folgen der Finanzkrise - 19.05.2009 eingetragen von Bruno Haas
Die Finanz- und Wirtschaftskrise stellt die öffentlichen Haushalte vor enorme konjunkturelle und strukturelle Belastungen. Allen öffentlichen Bereichen stehen massive Kürzungen bevor, die Staatsverschuldung wird steigen.
Was zur Finanzkrise geführt hat, ist vor allem die fehlende Transparenz der Finanzmärkte, aber auch der fehlende politische Wille, das Geld und die, die es haben, in Schranken zu weisen. Beides muss jetzt nachgeholt und Vermögen in die Verantwortung genommen werden.
Finanz- und Systemkrise - 19.05.2009 eingetragen von Dieter Lehmkuhl
Wir sind der Meinung, dass viele der bisher in der Finanz- und Wirtschaftskrise von der Bundesregierung ergriffenen Maßnahmen nicht reichen, falsche Signale setzen, kurzatmig sind (wie die Abwrackprämie), oder nur kosmetische Korrekturen beinhalten und den Ursachen der Krise nicht hinreichend Rechnung tragen. Die immer ungleichere Einkommensverteilung hat erst die enorme Liquidität für die gigantische Finanzspekulation frei gesetzt, die uns jetzt nicht nur in eine Finanz- und Wirtschaftskrise, sondern auch in eine Systemkrise geführt hat.